Autorenlesungen  
  Helga Bieniek | Düsseldorf  
  Krimi  
JUTTA RIEMANN - KRITIK - BÜCHER  
 
Jutta Riemann
“...Hauptsache, der Krimi ist spannend, unterhaltsam und überrascht. Das tut er. Der Leser wird staunen, was die Autorin alles zu bieten hat.”
(Über "Scar Blues" Neues aus Deutschland - Beilage zur Frankfurter Buchmesse 2001)   
 
“...Eine prickelnde Mischung aus Leidenschaft, Abscheu und Brutalität, gepaart mit Rassismus, Armut und Elend. ...”
(Über "Scar Blues" Berliner Bezirke)
 
“... Mit ihrer leidenschaftlichen, fesselnden Sprache bietet die Autorin einen Roman von großem Unterhaltungswert.”
(Über "Scar Blues" Schlitzer Bote 2001)
 
“... Ein spannender USA-Thriller mit besonderer erotischer Note.”
(Über "Moonlight Club" Kontrast Verlag 2005)
   
 
"Morde, Liebe und Melancholie
Nach `Scar Blues´ hat die Charlottenburger Autorin Jutta Riemann mit `Moonlight Club´ ihren zweiten Kriminalroman vorgelegt. Wiederum führt die Handlung in die USA. Diesmal geht es um einen Mord in einem Bordell für Frauen, wo sich betagte reiche Damen mit jungen Callboys vergnügen.
Ihr neuer Roman schwebt zwischen Liebesroman und packendem Krimi. Vom Liebesroman hat die Geschichte die Leidenschaft und eine viel realistischere, aufschlussreichere und auch humorvollere Beobachtung der menschlichen Komödie als dies von einem Krimi zu erwarten wäre. Diese Darstellung vermag die von unwahrscheinlichen Zufällen und arg konstruierten Mordmotiven strotzende Kriminalgeschichte in den Schatten zu stellen.
Dennoch: durch die Verknüpfung beider Stränge ergibt die Mischung aus Neugier am Menschen, Spannung und Erotik eine Substanz, aus der ein Bestseller erwachsen könnte. Dafür macht der Roman jedoch zu wenig Zugeständnisse an die Erwartungen des Lesers.
Statt eines glückseligen Ausgangs bietet er die Geschichte armseliger gescheiterter Existenzen. Weder die Liebe findet ihre Erfüllung noch wird der auf der ersten Seite angezeigte Mord, konsequent verfolgt. So bleibt ein lesenswertes und spannendes Buch, das melancholisch auf unsere Zeit und in unsere Zukunft blickt."
(Berliner Woche - Ausgabe für Charlottenburg, 29.09.2006)