Autorenlesungen  
  Helga Bieniek | Düsseldorf  
  Kinder- und Jugendbuch
DIRK WALBRECKER - KRITIK - BÜCHER  
 
Dirk Walbrecker
"Ich habe das Buch meinem 3-jährigen Sohn geschenkt, und er war von der ersten Minute an gefesselt von dem Buch.
Es handelt sich um die Geschichte eines kleinen neugeborenen Seepferdchens, welches seine Welt kennenlernen will und dabei auf viel Ablehnung und Identifikationsfragen stösst.
Nachdem alle sich darüber lustig machen, daß ein "Pferdchen" nichts im Wasser zu suchen hat, macht sich das Seepferdchen auf die Suche nach der Krabbe, die ihr sagen kann, wo die Pferdchen zu finden sind. Dabei findet es einen Freund und später auch eine Seepferdchenfrau, bekommt am Ende sogar kleine Seepferdchenkinder und erkennt, dass sein Glück im Wasser liegt....
Mein Sohn denkt schon sehr viel darüber nach, was das alles zu bedeuten hat und will das Buch wieder und wieder vorgelesen bekommen. Sehr empfehlenswert aus meiner Sicht."
(K.Bähr - Amazon - über "Wohin schwimmst Du, Seepferdchen?")
 
"... Dem Autor ist in Anlehnung an Kafkas 'Die Verwandlung' eine faszinierend groteske Geschichte gelungen: das Raupendasein als Metapher für die gegensätzlichen Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensweisen während der Pubertät. ..."
(Westdeutsche Zeitung 08.05.2004 über "Eine rätselhafte Verwandlung")
 
"Seine persönlichen Erfahrungen lässt er mit in seine Bücher einfließen, was wahrscheinlich der Hauptgrund für sein überzeugendes und mitreißendes Schreiben ist. Dirk Walbrecker weiß, wovon er spricht, aus diesem Grund wirkt sein Buch überaus glaubwürdig.
Seine Offenheit und Ehrlichkeit stoßen bei den Lesern auf große Begeisterung, man könnte beinahe sagen, er ist ein Autor zum Anfassen."
(Blick aktuell - Mayen über "Pralle Töne")
 
"... Gelungen ist dagegen Dirk Walbreckers "Pralle Töne" (1995) um die anfangs erst 12jährige Lari, die wegen ihres musikalischen Könnens in eine Drogen konsumierende Band kommt. Ihre liberalen Eltern, erfolgreiche Journalisten, die kaum Zeit haben, sich um ihre Tochter zu kümmern, sind entsetzt, als Lari nach einem Unfall in die Klinik kommt.
Literarisch geschickt kombiniert Walbrecker den Erzählrahmen um die ahnungslosen Eltern mit der von Lari selbst verfassten Geschichte, in der sie ihr allmähliches Abgleiten in ein Drogenmilieu schildert. Als Gründe nennt sie ihre Einsamkeit und den Gruppendruck in einer Clique älterer Jugendlicher, die Lari zum Konsum von Zigaretten, Alkohol und schließlich Cannabis veranlassen, obwohl ihr Vater, der selbst früher jahrelang kiffte, sie wenig überzeugend davor warnt.
Erst ein eigener LSD-Horrortrip und der Unfall unter Drogeneinfluss motivieren Lari zum Ausstieg."
(Merz-Zeitschrift für Medien-Pädagogik -Peter Bräunlein, 2004 über "Pralle Töne")